Chorleiterin

Die in Berlin geborene Maria Schreyer, geb. Meckel, studierte von 2003 bis 2009 an der Hochschule für Musik Dresden Gesang bei Regine Köbler, sowie Schulmusik und Deutsch für das Lehramt an Mittelschulen.

Ihr großes Interesse am Ensemblegesang und an Alter Musik verwirklicht sie unter anderem im Susato-Ensemble Berlin und im vocalis ensemble dresden. Außerdem fühlt sie sich der zeitgenössischen Musik verpflichtet. Nach der Mitwirkung in Uraufführungen während des Studiums war sie 2011 und 2013 bei den „Wittener Tagen für neue Kammermusik“, bei den Ferienkursen in Darmstadt 2012, im Festspielhaus Hellerau 2011 und 2013 in Madrid beim Festival „Fase“ sowie in Freiburg mit dem SWR-Sinfonieorchester in verschiedenen Uraufführungen zu hören. Der Neuen Musik widmet sie sich auch im Ensemble Auditiv Vokal in Dresden.

Seit 2008 ist Maria Meckel Solistin des Brandenburgischen Konzertorchesters Eberswalde. Zu ihren Opernrollen gehören die Blonde in Mozarts „Entführung aus dem Serail“ (Choriner Opernsommer 2007/2010), die Papagena in „Die Zauberflöte“ (Brandenburgische Opernakademie 2008 bis 2010) und die Zauberin in Purcells „Dido und Aeneas“ (Chemnitz 2011, Dresden 2012).

Ihr umfangreiches Konzertrepertoire umfasst (Solo)Kantaten, Oratorien, Requien und Messen. Es reicht von den Werken des Frühbarocks wie Monteverdis „Marienvesper“ über Oratorien von Bach und Händel bis zu Mozart, Schumann und Orffs „Carmina Burana“.

Seit Januar 2014 dirigiert Maria Meckel den Männerchor „Liederkranz 1844“ aus Radebeul, zuerst stellvertretend und seit September 2014 als dessen künstlerische Leiterin. Im August desselben Jahres übernahm sie auch die Leitung des Sächsischen Winzerchores Spaargebirge e.V. Meißen. Sie freut sich, damit einen gemischten Chor gefunden zu haben, in dem die Sängerinnen und Sänger mit Interesse, Anspruch und Begeisterung mitwirken. Dies hofft sie weiter auszubauen, um vielen Menschen das wunderbare Erlebnis des Chorsingens näher zu bringen.